Plan Optik AG

  • WKN: A0HGQS
  • ISIN: DE000A0HGQS8
  • Land: Deutschland

Nachricht vom 31.08.2018 | 14:30

Plan Optik AG: : Halbjahresbericht - Zahlen untermauern strategische Fortschritte

DGAP-News: Plan Optik AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis

31.08.2018 / 14:30
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


 

Corporate News

 

Plan Optik AG: Halbjahresbericht - Zahlen untermauern strategische Fortschritte

 

- Deutliches Umsatzwachstum in beiden Geschäftsbereichen

- Verbesserung der Ergebnismargen

- Operativer Cashflow deutlich positiv

- Eigenkapitalquote weiter gestärkt

Elsoff, 31.08.2018 - Die Plan Optik AG (ISIN DE000A0HGQS8) hat heute den Zwischenbericht für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2018 veröffentlicht. Mit einem Konzernumsatz in Höhe von EUR 4,22 Mio. (VJ: EUR 3,62 Mio.) und einer auf die Gesamtleistung bezogenen EBIT-Marge in Höhe von 5,5% (VJ: 3,4%) ist das erste Halbjahr sehr erfreulich verlaufen. Beide Bereiche konnten dabei zur positiven Entwicklung beitragen. Während die Mikrosystemtechnik von der starken Nachfrage nach Wafern für den Bereich Carrier profitierte, waren im Bereich Mikrofluidik der Anlauf von Serienfertigungen für die Medizintechnik sowie der Erweiterung des AIRTUNE-Portfolios die Wachstumstreiber. Deutliche Anstiege bei operativem Cashflow, Liquiditätsbestand und Eigenkapital-quote runden das Bild ab.

"Highlights im ersten Halbjahr waren sicherlich der Einsatz des innovativen Geruchsbeseitigungssystems AIRTUNE in den Stadien bei der Weltmeisterschaft in Russland und die Premiere unseres neuen innovativen Phasentrenners auf der ACHEMA, der Weltleitmesse für die chemische Technik und Prozessindustrie. Beide Erfolge zeigen, dass wir insbesondere mit Blick auf die zwei für die langfristige Entwicklung bedeutsamen strategischen Themen weiter vorangekommen sind: Die Stärkung des Vertriebs macht sich zunehmend bemerkbar, und bei der Entwicklung neuer komplexerer Anwendungen und eigenständiger Produkte zur Vermeidung des steigenden Margendrucks konnten wir weitere Fortschritte erzielen", kommentiert Michael Schilling, Vorstand des familiengeführten Mittelständlers, Lage und Aussichten des Konzerns.

Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Im Vorjahresvergleich stiegen die Umsatzerlöse im Konzern im ersten Halbjahr 2018 signifikant um 16,6% von EUR 3,62 Mio. auf EUR 4,22 Mio. Da, anders als im Vorjahr, stichtagsbedingt kaum Bestandsveränderungen zu verzeichnen waren, erhöhte sich die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderungen und andere aktivierte Eigenleistungen) lediglich um 4,3% auf EUR 4,24 Mio. Rund 71% (VJ: 75%) der Konzernumsätze entfielen dabei auf den in der AG gebündelten Bereich Mikrosystemtechnik, die übrigen rund 29% (VJ: 25%) auf den Bereich Mikrofluidik.

Die Materialaufwandsquote des Konzerns (gemessen an der Gesamtleistung) konnte im Berichtszeitraum deutlich gesenkt werden und bewegte sich mit 18,6% auf dem Niveau zum Halbjahr 2016 (VJ: 21,3%). Der Personalaufwand nahm infolge der im zweiten Halbjahr 2017 getätigten Neueinstellungen von EUR 1,53 Mio. auf EUR 1,62 Mio. zu. Weil der Umsatzanstieg in einer Verbesserung der Auslastung resultierte, erhöhte sich die Personalaufwandsquote aber nur leicht auf 38,3% (VJ: 37,7%). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Relation zur Gesamtleistung verringerten sich im ersten Halbjahr 2018 von 32,6% auf 31,7%.

Ergebnisseitig verbesserte sich das EBITDA im Vorjahresvergleich von EUR 0,47 Mio. auf EUR 0,57 Mio., einhergehend mit einer auf die Gesamtleistung bezogenen EBITDA-Marge von 13,5% (VJ: 11,5%). Auch das EBIT in Höhe von EUR 0,23 Mio. (VJ: EUR 0,14 Mio.) zeigte im ersten Halbjahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr eine deutliche Steigerung, einhergehend mit einer Verbesserung der EBIT-Marge von 3,4% auf 5,5%. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) stieg auf EUR 0,21 Mio. (VJ: EUR 0,11 Mio.). Unter dem Strich stand im ersten Halbjahr 2018 ein Konzernperiodenüberschuss in Höhe von EUR 0,13 Mio. (VJ: EUR 0,07 Mio.).

Nachdem der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit im ersten Halbjahr 2017 mit EUR 0,02 Mio. negativ war, erzielte die Plan Optik Gruppe im Berichtszeitraum wieder einen positiven operativen Mittelzufluss in Höhe von EUR 0,38 Mio. Der Gesamtcashflow nach Investitions- und Finanzierungstätigkeit war ebenfalls positiv und belief sich auf EUR 0,26 Mio. (VJ: EUR -0,21 Mio.), einhergehend mit einem Anstieg des Finanzmittelfonds auf EUR 1,56 Mio. zum 30.06.2018 (31.12.2017: EUR 1,31 Mio.). Die Bilanzstruktur der Plan Optik konnte mit einer Eigenkapitalquote in Höhe von rund 75,4% weiter gestärkt werden.

Ausblick

Aufgrund einer deutlich gestiegenen Nachfrage in den beiden Geschäftsbereichen Mikrosystemtechnik und Mikrofluidik lag der Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2018 am oberen Ende der Planungen des Vorstands. Über die angesprochenen Highlights hinaus ist es gelungen, vielversprechende Rahmenvereinbarungen im Spritzguss und Rapid Prototyping für die Medizintechnikbranche in erste Serienfertigungen zu überführen. Das untermauert den Status von Plan Optik als Innovationsführer und trägt zur Stabilisierung der Umsätze bei. Neben der Entwicklung speziell für den Kunden angefertigter Lösungen, wird Plan Optik für den Vertrieb seiner standardisierten Wafer eine neue eigene Marke mit einem eigenständigen Markt- und Webauftritt einführen. In einem zweiten Schritt können die Wafer dann von den Kunden bequem über ein Shopsystem geordert werden. In Deutschland ist die Zulassung der Marke bereits erfolgt, in den übrigen relevanten Märkten läuft das Verfahren.

Vor diesem Hintergrund erwartet der Vorstand für das zweite Halbjahr eine Fortsetzung der positiven Entwicklung. Basierend auf den guten Halbjahreszahlen und einem weiterhin hohen Auftragsbestand geht der Vorstand aus heutiger Sicht und unter der Voraussetzung eines stabilen wirtschaftlichen Umfelds davon aus den für das Geschäftsjahr 2018 prognostizierten Umsatzzuwachs in Höhe von rund 3-5% sowie die prognostizierte EBIT-Marge in Höhe von 4-5% übertreffen zu können, sofern es nicht wie im zweiten Halbjahr 2017 zu einem kurzfristigen Geschäftsrückgang mit einzelnen Kunden kommt. Sobald mehr Planungssicherheit besteht, wird der Vorstand die Prognose bei Bedarf anpassen.

Der vollständige Bericht für das erste Halbjahr 2018 steht im Bereich Investor Relations auf der Internetseite der Gesellschaft unter www.planoptik.de zum Download bereit.


Kontakt: Plan Optik AG

Angelika Arhelger

Über der Bitz 3
D- 56479 Elsoff
Tel.: +49 (0) 2664 5068 10
investor.relations@planoptik.de

 

Über die Plan Optik AG

Die Plan Optik AG produziert als Technologieführer strukturierte Wafer, die als aktive Elemente für zahlreiche Anwendungen der Mikrosystemtechnik in Branchen wie Consumer Electronics, Automotive, Luft- und Raumfahrt, Chemie und Pharma unverzichtbar sind. Die Wafer aus Glas, Glas-Silizium oder Quarz werden in Durchmessern bis zu 300 mm angeboten. Wafer von Plan Optik bieten hochgenaue Oberflächen im Angström-Bereich (= zehnmillionstel Millimeter), die durch den Einsatz des eigenentwickelten MDF-Polierverfahrens erreicht werden. Mit seinen Tochtergesellschaften Little Things Factory GmbH und MMT GmbH ist Plan Optik zudem im Bereich der Mikrofluidik tätig und zählt hier zu einem der wenigen Anbieter von kompletten Systemen. Dieses Geschäftsfeld findet immer mehr Anwendungsmöglichkeiten etwa in der Medizin und Chemie und bietet so ähnlich hohes Wachstumspotenzial wie der Bereich des bisherigen Kerngeschäfts der Wafer-Technologie. Die Aktien der Plan Optik AG notieren im Freiverkehr (Basic Board) der Frankfurter Wertpapierbörse.



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