VALORA EFFEKTEN HANDEL AG

  • WKN: 760010
  • ISIN: DE0007600108
  • Land: Deutschland

Nachricht vom 18.10.2019 | 15:48

VALORA EFFEKTEN HANDEL AG: Entwicklungen sowie ungeprüfte Umsatz- und Ergebniszahlen zum 3. Quartal 2019

DGAP-News: VALORA EFFEKTEN HANDEL AG / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung/9-Monatszahlen

18.10.2019 / 15:48
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


Geschäftsverlauf geprägt von neuen Klagen der sog. "Reichgruppe":
Im Juli ist bei uns ein Antrag auf Auskunftserzwingung gem. §132 AktG seitens der Aktionäre VCI Venture Capital Immobilien AG und Wolfgang Wilhelm Reich eingegangen. Im August ist bei uns eine Anfechtungs- und Nichtigkeitsklage seitens der Aktionäre Wolfgang Wilhelm Reich, Beteiligungen im Baltikum AG, Wolfgang Erhard Reich, KK Immobilien Fonds II AG & Co. KGaA sowie Georg Engels eingegangen. Zur Abwehr beider Klagen haben wir unseren Fachanwalt Herrn Dr. Lochner eingeschaltet. Es sind nun insgesamt sechs Rechtsverfahren mit der sog. "Reich-Gruppe" anhängig. Diese werden weitere Rechtsberatungskosten verursachen, wobei vier Verfahren aus den Jahren 2017 und 2018 stammen.

Die permanenten Angriffe der sog. "Reichgruppe" belasten unsere Gesellschaft immens und haben wir nun nochmals neue hohe Rechtsverteidigungskosten zu tragen.

Ungeprüfte Umsatz- und Ergebniszahlen zum 3. Quartal 2019
Mit einem Ergebnis zum 30.09.2019 von rund -105 TEUR (Vj. -246 TEUR) und einem Wertpapierumsatz von 4,3 Mio. EUR (Vorjahr 5,9 Mio. EUR) liegen wir aktuell im Bereich unserer Planung.

Wie im Vorjahr erwarten wir im Laufe des Geschäftsjahres weitere Rechtsanwalts- und Gerichtskosten um die Angriffe der sog. "Reichgruppe" abzuwehren. Alleine im 3. Quartal des Jahres 2019 sind diesbezüglich runde 38 TEUR an Kosten zu verzeichnen. Weitere 5 TEUR an Rechtsberatungskosten im 3. Quartal entstanden durch den Einspruch gegen die Erhöhung unseres Hebesatzes bei der EdW. Der Gesamtaufwand in 2019 für die Rechtsberatung beträgt 117 TEUR.

Bei der Betrachtung des Wertpapierbestandes zum 30.09.2019 kommt es zu stichtagsbezogenen saldierten Aufwertungen in Höhe von rund 87 TEUR (Vj. 138 TEUR Abwertungen).

Der gesamte Wertansatz des börsennotierten und nicht börsennotierten Wertpapierbestandes inklusive des Feinsilbergewichtskontos beläuft sich zum 30.09.2019 auf ca. 1,75 Mio. EUR (Vj. 1,91 Mio. EUR).

Beteiligungen ab 100 TEUR je Position
Bei den Beständen sind die Positionen ab 100.000 EUR stichtagsbezogen die Albis AG, die Allg. Gold- & Silberscheideanstalt AG, die Freenet AG, die Maternus Kliniken AG sowie die Schlossgartenbau AG. Zudem verfügen wir nach wie vor über einen Lieferanspruch von 400 kg Silber gegenüber der Allg. Gold- & Silberscheideanstalt AG, Pforzheim. Die jeweiligen Bestände haben eine Höhe von max. 22% des haftenden Eigenkapitals der VEH AG zum 30.09.2019.

Perspektiven bis zum Jahresende 2019
Für 2019 planen wir Umsätze im Bereich von 5-6 Mio. EUR bei einem ausgeglichenen Jahresergebnis vor eventueller Zuführung zum "Fonds für allgemeine Bankrisiken". Die Anzahl der öffentlichen Kaufangebote über unser Haus, die Wertentwicklung unserer Beteiligungspositionen und die aktuell nicht kalkulierbaren Kosten für die Rechtsverteidigung werden weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Ein wichtiger Faktor sind auch die ständigen Zu-/Abschreibungen gemäß BilMog, die eine Planung extrem schwierig gestalten.

Liquiditätsrisiken sind aufgrund der guten Eigenkapitalfinanzierung für das Geschäftsjahr 2019 nicht erkennbar.

Klaus Helffenstein - Vorstand



18.10.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
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